Ralf Moeller Fanpage

Die inoffizielle Fanpage über Mr. Hollywood aus Recklinghausen

Die Ralf Moeller Fanpage ist zurück!

Doch diesmal ist alles ein wenig anders...

Die alte Fanpage

Über 20 Jahre ist es her, dass ich diese Fanpage über Ralf Moeller erstellt habe. Am 29.04.2002 habe ich mir die Domain www.ralfmoeller.net gesichert und kurz darauf mit der Erstellung meiner ersten Homepage begonnen. 

Seitdem ist vieles passiert und noch mehr hat sich geändert. Daher war es an der Zeit, alte Konzepte zu überdenken und neue Wege zu gehen. Und welcher Zeitpunkt wäre für einen Neuanfang geeigneter als ein 20 jähriges Jubiläum?

Begonnen habe ich 2002 mit einer klassischen Fanpage wie es viele gibt oder damals zumindest gab. Solche Seiten werden für Schauspieler, Sportler, Musiker oder andere berühmte Persönlichkeiten oft von enthusiastischen Fans erstellt. Diese haben dabei nur selten direkten Kontakt mit der Person, für die sie die Seite erstellen. So war es auch bei mir. 

Layout der alten Fanpage

Die Anfänge

Wie gesagt war ralfmoeller.net über viele Jahre eine „normale“ Fanpage über einen Schauspieler, mit den üblichen Inhalten. Es gab aktuelle Neuigkeiten über Ralf Moeller, die ich mir selbst aus Medien wie TV, Internet oder Zeitschriften zusammengesucht habe. Eine Fotogalerie mit Fotos von Ralf Moeller, die ich teilweise selbst aufgenommen hatte, oder die mir von anderen Fans zugeschickt wurden. Eine Übersicht über seine bisherigen Auftritte in Filmen oder Serien und ein Forum, in dem Fans von Ralf Moeller sich untereinander austauschen konnten. Dies lief einige Jahre ganz gut und ich habe immer versucht die Seite am Leben zu halten und mit neuem Content zu füllen. Doch wie es manchmal so ist, verschieben sich irgendwann die Prioritäten, man widmet sich anderen Dingen oder hat, wie es bei mir war, einfach nicht mehr genügend Zeit sich einer Sache mit der nötigen Aufmerksamkeit zu widmen. Bei mir war es hauptsächlich ein Zeitproblem, wobei später auch noch technische Schwierigkeiten hinzu kamen. Als ich mit der Seite anfing, war ich Student und hatte neben dem Studium genügend Zeit für ein solches Hobby. Im späteren Berufsleben war dafür immer weniger die Gelegenheit. Hinzu kam, dass die Software, mit der ich die Seite erstellt hatte, irgendwann nicht mehr weiterentwickelt wurde und ich somit keine Möglichkeit mehr hatte die Seite zu aktualisieren. Der Aufwand, die komplette Seite mit einer anderen Software neu aufzubauen, war mir damals einfach zu groß. Also dümpelte die Seite die letzten Jahre ohne Aktualisierungen vor sich hin. Erhielt ich früher noch ab und zu mal Nachrichten von anderen Fans über meine Seite, nahm dies immer mehr ab, bis am Schluss eigentlich gar keine Reaktionen mehr kamen. Wieso hätte auch jemand auf eine Seite, die seit Jahren nicht gepflegt worden ist, reagieren sollen? 

Erstes Foto mit Ralf Moeller

Geht es weiter?

Warum habe ich mich nun nach über 20 Jahren dazu entschlossen, die Seite neu zu gestalten? Wie so oft braucht es einen Auslöser. Bei mir war der Auslöser das 2021 erschienene Buch „ErstMa’ machen“ von Ralf Moeller und Tankred Lerch. Ich habe mir das Buch relativ zeitnah nach Erscheinen 2021 gekauft, bin aber erst im Sommerurlaub 2022 dazu gekommen es zu lesen (immer wieder das alte Zeitproblem). Durch das Buch, das ich übrigens wärmstes empfehlen kann, habe ich mich an meine alte Domain www.ralfmoeller.net, für die ich immer noch brav jeden Monat die Hostinggebühren bezahle, erinnert und mir gedacht, dass es doch verdammt schade ist, die Seite so brach liegen zu lassen und man sollte hier doch einfach ma’ wieder was machen.

Ich hatte also den Entschluss gefasst, die Fanpage wieder zu reaktivieren. Nur eine klassische Fanpage wie bisher sollte es nicht mehr werden. In Zeiten von Google und Social Media bekommt heute jeder seine Infos in Echtzeit. Bis ich die neuesten Nachrichten auf meine Seite gestellt hätte, wären sie schon längst überholt. Oder wie es früher hieß, nichts ist älter als die Zeitung von gestern.  

Was macht man nun mit einer Schauspieler-Fanpage, die in ihrer bisherigen Form nicht mehr gebraucht wird?

Das neue Konzept

Meine Idee war, mich nicht darauf zu konzentrieren, Infos rund um Ralf Moeller ins Netz zu stellen, sondern etwas darüber zu schreiben, was es bedeutet Fan von Ralf Moeller oder auch allgemein Fan zu sein. Was treibt einen dazu eine Fanpage zu erstellen? Welche Auswirkungen hat das? Kommt man dadurch dem Star näher? 

Es wird hier also in Zukunft keine allgemeinen Infos über Ralf Moeller mehr geben. Stattdessen werde ich hier versuchen darzustellen, wie es überhaupt dazu gekommen ist, dass ich diese Fanpage erstellt habe. Was ist mir in den ersten Jahren als Betreiber einer Fanseite passiert, wozu hat das alles geführt? Bin ich Fan geblieben oder hat sich meine Einstellung zu „Prominenten“ geändert? Und hat sich das alles gelohnt?

Dabei werde ich versuchen, mich nicht nur auf das Thema Ralf Moeller zu beschränken, sondern auch einen Einblick in das Fan sein allgemein zu geben.

In der nächsten Zeit werde ich nach und nach hier die letzten 20 Jahre Ralf Moeller Fanpage und einen Teil meines Lebens Revue passieren lassen. Wen das interessiert ist gerne eingeladen, hier ab und zu vorbeizuschauen. Wer nach News sucht, wird hier in Zukunft leider nicht mehr fündig.

Ich werde das Ganze in Form eines fortlaufenden Artikels gestalten. Das bedeutet, die neuesten Texte stehen immer ganz am Ende dieser Seite. Das aktuellste Update findet ihr über diesen Button:

Das erste Zusammentreffen mit Ralf Moeller

Im April 2002 feierte der Film „The Skorpion King“ seinen Deutschlandstart. Hierbei handelte es sich um einen Ableger der beliebten „Die Mumie“ Filmreihe. Hauptdarsteller war Dwayne „The Rock“ Johnson, in der Rolle des Thorak spielte auch Ralf Moeller in dem Film mit.

Offizieller Filmstart in Deutschland war der 25. April. Zu Promozwecken gab es vorab schon einige Vorpremieren, bei denen werbewirksam Ralf Moeller als deutscher Darsteller zugegen war. Eine dieser Premieren fand am 21. April 2002 im Filmpalast am ZKM in Karlsruhe statt. Da eben jenes Kino zur damaligen Zeit mein Stammkino war und ich bereits die zwei vorangegangenen Mumie Filme sehr mochte, war es für mich klar, dass ich mir diese Premiere nicht entgehen lassen würde. Das zudem noch ein echter Hollywoodschauspieler live vor Ort sein würde, war für mich als großer Filmfan ein zusätzlicher Anreiz, wenn nicht so gar der Hauptanreiz an der Sache. Ich kannte Ralf Moeller bereits aus seinen Rollen in „Universal Soldier“ (1992), „Best of The Best II“ (1993), „Gladiator“ (2000) und aus TV-Interviews. Außerdem wußte ich, dass er 1986 Mr. Universum war und gut mit Arnold Schwarzenegger befreundet ist. Arnold Schwarzenegger ist bis heute mein Lieblingsschauspieler und daher blieb gerade dieser Punkt mir besonders im Gedächtnis. Sehr viel mehr wußte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht über die Karriere von Ralf, aber da er auf mich in den Interviews immer einen sehr sympathischen Eindruck gemacht hatte, freute ich mich sehr auf die Begegnung mit ihm.

Interview vor der Premiere

Zu der Premiere in Karlsruhe wurde ich von zwei meiner besten Freunde, Dirk und Stephan, begleitet, alle beide auch große Filmfans. Nachdem wir schon sehr frühzeitig im Kino angekommen waren mussten wir erst mal feststellen, dass Pünktlichkeit bei solchen Events nicht immer die höchste Priorität hat. Wir hatten also genug Zeit um in Ruhe etwas zu essen und die Örtlichkeiten zu erkunden. Irgendwann war es dann soweit und Ralf Moeller betrat, umringt von einem Kamerateam, den Filmpalast. Wir hatten uns die besten Plätze direkt am Treppenaufgang gesichert und standen somit quasi in der ersten Reihe, als Ralf Moeller auf die Empore kam. Direkt neben mir stand ein Reporter und begrüßte Ralf Moeller mit Handschlag. Diese Gelegenheit wollte ich mir nicht entgehen lassen und streckte Ralf ebenfalls meine Hand hin und begrüßte ihn mit einem selbstbewussten „Guten Abend Herr Moeller“. Ralf stutze kurz, nahm dann aber meine Hand und erwiderte den Gruß. Geschafft, dachte ich, du hast jetzt wirklich einem echten Schauspieler die Hand gegeben. Jemand den man sonst nur aus dem Kino oder TV kennt, hat tatsächlich deine Hand geschüttelt und dich begrüßt. Wer nicht selbst Fan von jemanden ist, sie es Schauspieler, Sportler, Musiker oder ein anderer Prominenter, kann wahrscheinlich nicht nachvollziehen, wie man sich über so etwas so freuen kann. Für mich war es jedenfalls etwas ganz besonderes, schließlich war das der erste Promi, den ich live getroffen habe. Mal absehen von einer kurzen Begegnung mit Heinz Schenk in meiner Kindheit, die allerdings nicht ganz so gut lief und die daher hier nicht weiter vertieft wird.

Autogramm

Nach dieser Begrüßung gab Ralf Moeller zuerst einige Interviews und nahm sich dann noch Zeit für seine Fans um Autogramme zu schreiben. Natürlich holten wir uns auch ein Autogramm. Leider waren die Autogrammvorlagen, die Ralf dabei hatte, schon aufgebraucht bis wir an der Reihe waren. Wir mussten uns in der Schlange ganz hinten anstellen, den während sich die restlichen Fans bereits frühzeitig am Autogrammtisch angestellt hatten, haben wir ja eisern unseren Platz „in der ersten Reihe“ am Treppenaufgang verteidigen müssen. Ralf signierte uns daher ein kleines Filmplakat von „The Scorpion King“, das in einer Kinozeitschrift, die kostenlos auslag, enthalten war. Dieses hängt heute übrigens immer noch am Eingang zu meinem Arbeitszimmer. Zusätzlich hatte ich vorsorglich noch ein selbst ausgedrucktes Foto von Ralf dabei, dass er mir ebenfalls signierte. Auf die Frage meines Kumpels Stephan, ob es möglich wäre, ein gemeinsames Foto zu machen, antwortete Ralf mit einem freundlichen „Natürlich, dafür sind wir doch da“. So kamen wir alle drei zu einem gemeinsamen Foto mit Ralf Moeller. Mein erstes Foto mit einem Schauspieler. Das darauf die nächsten Jahre noch viele weitere Fotoshoots mit Schauspielern folgen sollten, wußte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, aber ich hatte anscheinend Blut geleckt.

Ralf Moeller und ich

Nachdem alle Fans ihr Autogramm bekommen hatten, ging es in den Filmsaal wo Ralf noch einige Worte zu dem Film und seiner Rolle an die Zuschauer richtete. Bevor dann schließlich der Film losging, verabschiedete sich Ralf von seinen Fans und verließ das Kino.   

Das war nun also mein erstes Aufeinandertreffen mit Ralf Moeller, dass es nicht das letzte sein sollte und vor allem, dass das nächste Treffen unter ganz anderen Umständen stattfinden würde, konnte ich damals noch nicht ahnen. Doch dazu später mehr.

 

Wie das ganze nun dazu geführt hat, dass ich eine Ralf Moeller Fanpage erstellt habe, lest ihr demnächst hier.